Let's talk about Body Image!


Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich ein paar Worte loswerden. Es geht um ein Thema, das mich und sicher auch einige von euch in den letzten Jahren stark beschäftigt hat. Es soll heute um das eigene Körperbild gehen. Ich möchte über Diäten, gesunde Ernährung und Sport mit euch sprechen und meine persönliche Meinung zum Mager- bzw. Fitnesswahn teilen.
Ich hoffe euch gefällt der Beitrag!



Damals vs. heute


Als ich noch jünger war, war Sport ein wichtiger Bestandteil in meinem Alltag. Mit 5 bin ich täglich auf Bäume oder Stockbetten geklettert, mit 8 bin ich ich zur Leichtathletik und mit 11 habe ich angefangen Tennis zu spielen. Doch mit der Zeit wurde all das zu viel, der  Konkurrenzkampf ging mir auf den Zeiger und so war irgendwann der Schulsport die einzige körperliche Betätigung für mich. Nach dem Abitur war dann auch das vorbei.
Wenn ich mir jetzt Bilder von mir selbst von vor 3 Jahren ansehe, dann trauere ich meiner sportlichen Figur nach. Was bei mir damals für Minderwertigkeitskomplexe gesorgt hat, wäre heute eine Figur mit der ich mehr als zufrieden wäre.
Doch die wenige Bewegung, die viele Zeit vor dem Computer und die Vorliebe für Schokolade haben dazu geführt, dass ich in den letzen 3 Jahren etwa 15 Kilo zugenommen habe. Es war ein schleichender Prozess, weshalb ich die Warnungen meiner Eltern nicht sonderlich ernst genommen habe. Irgendwann hat es auch bei mir Klick gemacht, doch leider war es da schon zu spät.
Meine alten Hosen passen mir nicht mehr, aus einer Größe 36 ist mittlerweile eine Größe 38 - 40 geworden. Es wurde Zeit sich ernsthaft Gedanken über seinen Körper und seine Ernährung zu machen.



Ernährung


Schokolade ist immer noch mein größtes Laster und ich kann mich auch immer noch nicht damit anfreunden nur einen Salat als Hauptspeise zu essen aber ich habe verschiedene Dinge ausprobiert und achte nun mehr darauf, was ich meinem Körper zuführe. Beispielsweise versuche ich morgens gesunde Frühstücksvarianten wie Müsli anstatt das Ovomaltinebrot essen. Oder nachmittags, wenn mich die Schokogelüste packen doch eher zum Apfel zu greifen anstatt zum Hanuta. 
Klar, das funktioniert nicht immer, aber ich denke, ich bin auf einem guten Weg.
Zudem versuche ich mehr auf Fleisch zu verzichten. Dabei haben mir vor allem viele tolle Kochbücher aber auch meine Pinterest-Pinnwand mit tollen Rezepten geholfen, die ich euch hier verlinkt habe. Seitdem koche ich häufiger selbst und auch gesünder, greife viel zu Gemüse und ich merke, dass mir das wirklich gut tut.


Bewegung und Sport


Sport war für mich das größte Problem. Ich habe es mit Fitnessstudio versucht und auch mit Joggen. Beides war absolut nicht mein Ding. Mir fehlte es an Spaß und damit auch an Motivation. 
Meine Freundin Cara hat mich schließlich in den Kneipp-Verein gebracht. Man zahlt eine monatliche Gebühr, und darf dafür verschiedene Kurse in der Woche besuchen, je nachdem was einem am besten gefällt. Hier habe ich dann die Kombination aus Cardio (meistens auf dem Stepper) und Kraft-übungen für mich entdeckt. Gemeinsam mit Musik, anderen Frauen und einer Trainerin die einen motiviert habe ich endlich etwas gefunden, das ich sehr sehr gerne und auch regelmäßig freiwillig (!!) mache.
Auch Seilspringen hat es mir angetan und als es noch wärmer war draußen bin ich immer wieder im Garten 15 - 20 Minuten einfach zu guter Musik gehüpft!
Ich denke, dass es wichtig ist, verschiedene Sachen auszuprobieren und nicht gleich zu verzweifeln, wenn einem eine Sportart nicht liegt. Der eine pumpt gerne im Fitnessstudio, der andere liebt es sich beim Mannschaftssport auszupowern und der dritte wiederum braucht die Ruhe beim Laufen alleine im Wald oder im Park.
Wer so wie ich gerne hin und wieder zu Hause ein paar Übungen macht, wenn mal wieder die Zeit für den Sport gefehlt hat, dem habe ich meine Fitness-Pinnwand verlinkt auf der ihr ein paar tolle Übungen findet! :)
Ich versuche auch im Alltag so viel Bewegung wie Möglich einzubauen und jede Treppe zu laufen anstatt mit dem Aufzug zu fahren. Oder die 5 Meter zum Rewe nicht das Auto zu nehmen. Das funktioniert wirklich gut! :)



Motivation


Auch wenn ich weiß, dass ich das alles für mich selbst mache und nicht um anderen zu gefallen, so bin auch ich nicht vom permanenten Druck von außen nicht verschont. Fernsehen, Filme, Zeitschriften -  überall lächeln einem Mädels mit perfekter Figur entgegen. Wenn ich arbeite, sitze ich 5 Stunden lang einem Unterwäschemodel auf einem initmissimi-Plakat gegenüber...
Dennoch möchte ich einen positiven Trend ansprechen, den ich in letzter Zeit beobachtet habe. Der so verpönte Magerwahn scheint endlich ein Ende zu haben und mit Hilfe von sog. Instagram- Sternchen scheint der Fintesswahn überhand zu gewinnen. Dank Kayla Itiness oder Carly Rowena hungern sich die Mädchen nicht mehr bis auf die Knochen sondern treiben Sport, trainieren und motivieren sich auf Plattformen wie Twitter oder Instagram gegenseitig. Es ist nicht mehr das Ziel, um jeden Preis dünn zu sein sondern fit und athletisch. Und das finde ich ehrlich großartig!


Fazit


Ich denke, dass es das Wichtigste ist, das die Leute hinter einem stehen. Die Menschen, die mir Nahe stehen, wissen, dass ich etwas verändern will und unterstützen mich dabei ohne mich unter Druck zu setzen. Beispielsweise werde ich regelmäßig gefragt "Bist du sicher, dass du das Stück Schokolade essen willst?" und dann ist es jedoch meine eigene Entscheidung.
Außerdem wird mir zu verstehen gegeben, dass ich geliebt werde, egal ob mit 70 oder mit 50 Kilo. Zudem sollte man sich kleine, realistische Ziele setzen. Mit dieser Weisheit hat mir mein Freund wirklich weitergeholfen. Wenn man 3 Jahre lang quasi gar keinen Sport getrieben hat ist es unrealistisch plötzlich 5 mal die Woche ins Fitnesstudio zu rennen. Fangt klein an und steigert euch, wenn ihr seht, dass es Früchte trägt und ihr es realitisch umsetzen könnt.

Vor allem aber, seid euch immer bewusst, dass ihr nur diesen einen Körper habt. Und, dass es am wichtigsten ist, das ihr selbst euch in eurem Körper wohl fühlt. Wenn euch euer Speck beim Schuhebinden im Weg ist, wie bei mir, dann ist das kein Weltuntergang. Nur vielleicht ein Zeichen gewissenhafter mit eurem Körper umzugehen!
Macht euch nicht verrückt und versucht euch zu lieben wie ihr seid!


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